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Dr. med. dent. Anke Handrock

Institutsleitung
Zahnärztin, Lehrtrainerin (Hypnose, NLP, Positive Psychologie), Lehrmediatorin

Geboren 1959 in Bonn, mit sechs Wochen nach Berlin „eingeschleppt“ und hier aufgewachsen.

Seit ich in meinem 16. Lebensjahr in der Schule eine Psychologie-AG besucht hatte, habe ich angefangen mich systematisch mit menschlichem Verhalten zu beschäftigen und wollte in die Psychosomatik. Mein Traum war, dass es möglich sein müsste, Menschen dabei zu unterstützen, trotz widriger Lebenserfahrungen zu lernen, dennoch gut zu leben.

Da ich nicht direkt zum Medizinstudium zugelassen wurde, habe ich zuerst Biologie studiert. 1982 bekam ich dann per Los einen Studienplatz in Zahnmedizin. Während der ersten Semester unterrichtete ich noch nebenbei vertretungsweise Biologie in der Oberstufe eines Gymnasiums. 1986 erhielt ich dann meine Approbation. Danach arbeitete ich im schulzahnärztlichen Dienst und hatte diverse „unbehandelbare“ Kinder als Patienten. So kam ich schnell mit Hypnose in Berührung und absolvierte mit viel Freude die Ausbildung für Therapeuten bei der Milton Erickson Gesellschaft. An diese schloss sich dann eine NLP-Ausbildung an.

Aus familiären Gründen wechselte ich für einige Jahre in die Berufsschule und leitete dort kommissarisch den Fachbereich Zahnmedizinische Fachkunde. In diese Zeit leitete ich als Studienrätin die curriculare Weiterentwicklung des Bereichs und schrieb gemeinsam mit einem Kollegen ein Schulbuch für zahnärztliche Abrechnung. Gleichzeitig war ich (mit geringer Stundenzahl) in einer Gemeinschaftspraxis niedergelassen, da ich den Kontakt zu den Patienten nicht verlieren wollte. Während dieser Zeit vervollständigte ich meine psychologischen Kenntnisse - insbesondere in Hypnose, NLP und der Systemik - und wurde Trainerin für zahnärztliche Hypnose und NLP. 1996 gründete ich mein eigenes Institut für Coaching und Training in der Medizin. Von 1996 an arbeitete ich jeden Sommer in einem internationalen Trainerteam für NLP International und leitete bis 2001 dort mit viel Freude die NLP-Masterausbildungen.

Da meine Tätigkeiten als Trainerin, Supervisorin und Coach im Gesundheitswesen immer umfänglicher wurden, beschloss ich 2001 mich ausschließlich in diesem Bereich zu engagieren. Zusätzlich war ich ich in dieser Zeit als Dozentin für Ärztliche Gesprächsführung im Reformstudiengang Humanmedizin an der Charité beschäftigt und kam dort mit der Gesundheitsorientierten Gesprächsführung in Berührung. Seitdem verfolge ich intensiv die Entwicklungen in der Positiven Psychologie. So bin ich auch Mitgründerin des Dachverbandes für Positive Psychologie.

Wenn man viel arbeitet, kommt man immer wieder an die Grenzen seiner Möglichkeiten. So war ich natürlich ständig auf der Suche, wie man die Kommunikation mit dem Patienten und im Team noch wirksamer gestalten kann. Daher bildete ich mich unter anderem in Schematherapie und in Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT) weiter. Da nicht alle Ansätze der Schematherapie in den Beratungs- und Coachingkontexten sinnvoll sind, entwickelte ich aus diesen Ansätzen und den Methoden der Positiven Psychologie ein eigenes Modell des Schemacoachings. Hier integriere ich auch die Ansätze aus der Achtsamkeitsforschung, mit denen ich aus meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten gut vertraut bin.

Im Juli 2012 wurde durch die Steinbeis-Universität das Steinbeis-Transfer-Institut Kommunikation in der Medizin - Gesundheitscoaching, Resilienzentwicklung, Positive Psychologie gegründet. Es wurde inzwischen in Steinbeis-Transfer-Institut Positive Psychologie und Prävention umbenannt, um den präventiven Aspekten mehr Raum zu geben. Ich bin sehr froh, dieses Institut leiten zu dürfen, da wir so die Möglichkeit haben, die medizinische Kommunikation und ihre präventiven Aspekte weiter zu professionalisieren. So kann ich – wenn auch nicht auf ganz geraden Wegen – den Traum der 16-jährigen mehr und mehr Wirklichkeit werden lassen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Vision

Ärzte, Therapeuten und Berater kennen und nutzen die Ansätze und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in allen Situationen des Lebens so gut wie möglich (miteinander) zu leben. Sie geben diese Fähigkeiten – unabhängig von ihrer Fachrichtung - an ihre Patienten/Klienten und ihre Teams weiter. So fördern sie auf Dauer die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und die Zufriedenheit aller Beteiligten im Gesundheitssystem.

Qualifikationen

  • Approbation als Zahnärztin
  • Studienrätin für zahnmedizinische Fachkunde und Abrechnungstechnik
  • Autogenes Training (Therapeutenqualifikation der Ärztekammer Berlin)
  • Trainerin und Master-Supervisorin der DGZH (Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Hypnose)
  • Lehrtrainerin und Lehrcoach des DVNLP (Deutscher Verband für neurolinguistisches Programmieren)
  • Lehrmediatorin (DACH)
  • Lehrtrainerin für Positive Psychologie (DACH-PP)

Weiterbildungen

  • Klinischer Hypnose (MEG),
  • Systemische Beratung und Strukturaufstellungen
  • Informationmapping
  • Gesundheitsorientierte Gesprächsführung
  • Geistliche Begleitung und Exerzitienleitung
  • Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT)
  • Schematherapie 

Ehrenamtliche Tätigkeiten

  • Ausbildungsberaterin und Mitglied des Prüfungsausschusses der Zahnärztekammer Berlin (1991 – 1999)
  • Arbeitgebermitglied des Berufsbildungsausschußes für Zahnarzthelfer/Innen (1991 – 1999)
  • Ehrenamtliche Leitung von Meditationskursen und Schweigeexerzitien (Forum der Jesuiten, Berlin, seit 2004)

Mitgliedschaften

  • MEG
  • DGZH
  • DVNLP
  • DACH-PP
  • Mediation DACH
  • DGPPN

Veröffentlichungen

Bücher

  • Handrock, A. , Mergelsberg, A.: Leistungsabrechnung in der Zahnarztpraxis (Erstveröffentlichung 1995), Cornelsen Verlag, Berlin, 2012
  • Handrock, A. : Sprache und Verständlichkeit: die NLP- Methode für die Praxis, 2. Aufl., Quintessenz Verlag, Berlin, 2005
  • Handrock, A. : Die erfolgreiche zahnärztliche Beratung. Quintessenz Verlag, Berlin, 2006
  • Harste, U.; Handrock, A. : Das Patientengespräch: Therapieerfolg durch professionelle Beratung. Buchner, Kiel, 2008

Artikel in Sammelbänden

  • Handrock, A.; Roediger, E.: Die spirituellen Aspekte der Schematherapie und ihr Bezug zum Coaching-Prozess. In Hänsel, M.: Die spirituelle Dimension in Coaching und Beratung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 2012.
  • Handrock, A.: Therapeutische Kommunikation bei der Behandlungkraniofazialer Schmerzzustände. In von Piekartz, H.: Kiefer, Gesichts- und Zervikalregion: Neuromuskuloskeletale Untersuchung, Therapie und Management. Thieme, Stuttgart, New York, 2005
  • Handrock, A.: Beratung als Schlüsselqualifikation für Patientenbildung. In Praxismarketing mit System: Konzepte und Strategien für den Zahnarzt. zfv, Herne, 2008.
  • Handrock, A.: Mitarbeiterführung in der Zahnarztpraxis. In Praxismarketing mit System: Konzepte und Strategien für den Zahnarzt. zfv, Herne, 2008.

Aktuelle Zeitungsartikel

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