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Resilienz & Glück

im Arbeitsalltag des Gesundheitswesens

 

 

Was ist das – Positive Psychologie?

Die Positive Psychologie (PP) ist der Bereich der Psychologie, der den Schwerpunkt auf das „gelingende Leben“ legt!

Klassische psychologische Felder hatten bis Ende der 1990er Jahre vielfach einen rein funktionsorientierten oder einen defizitorientierten Blick auf den Menschen. Dabei wurden einerseits viele therapeutische Ansätze entwickelt, mit denen psychische Störungen wirksam behandelt werden können. Andererseits wurde die darüber hinausgehende Entfaltung und die Nutzung von Potenzialen eher weniger beachtet. Damit blieben die traditionellen Ansätze vielfach bei der schon von Freud vertretenen Ansicht, Psychotherapie sei der Übergang von neurotischem Leid zu normalem menschlichen Unglücklichsein.

Hier setzt die Positive Psychologie mit ihrer Weiterentwicklung ein. Neben den bekannten psychologischen Ansätzen der Salutogenese, der Resilienz- und der Flow-Forschung untersucht sie wissenschaftlich die Bedingungen und die Methoden, die zu persönlichem Wachstum, gelungenen Beziehungen, nachhaltiger Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Glück führen.

Diese Methoden verbessern die Resilienz und die persönlichen Fähigkeiten zur Stressbewältigung so deutlich, dass sie in der amerikanischen Armee flächendeckend präventiv eingesetzt werden (z.B. um die Rate der PTSD-Fälle nach Einsätzen zu verringern). Auch wenn wir den militärischen Einsatz persönlich nicht gutheißen und uns davon explizit distanzieren, zeigt es doch, dass diese Ansätze gerade in belastenden beruflichen Feldern hochwirksam sind.

Für die PP bietet sich demzufolge ein deutlich weiteres Anwendungsspektrum, das nicht nur heilende, sondern auch präventive Anwendungen bietet und neue Potenziale für ein gelingendes Leben schaffen. Damit ergänzt die PP die traditionellen psychologischen Ansätze wirksam.

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